Freitag 23.10. bis Sonntag 25.10. 2026
Abfahrt Mauthausen 7:00; Rückkunft Sonntag ca. 20:00
Freitag Besichtigung Lidice
Samstag Besichtigung Gedenkstätten und Museen Theresienstadt
Sonntag Besichtigung Gedenkstätten in Prag
Am Freitag (oder am Samstag) gemeinsames Abendessen mit Vertreter:innen regionaler antifaschistischer Initiativen.
Der andere Abend ist für eine individuelle Stadtbesichtigung frei verfügbar.
Unterbringung in Einzel- oder Doppelzimmer (je nach Wunsch) in Prag (Michelangelo Grand Hotel)
Wir reisen mit einem Reisebus der Fa. Walzer
Teilnemer:innenbeitrag € 380,–
Der Beitrag beinhaltet die Nächtigung, Busreise, das gemeinsame Abendessen und Eintritte in Museen und Gedenkstätten
Unterbringung im Doppelzimmer oder Einzelzimmer (bitte Wünsche angeben)
Anmeldung
unter info@perspektive-mauthausen.at
Die Anmeldung ist nur gültig mit Anzahlung von € 100,- auf eines der beiden Konten der perspektive mauthauen, Kennwort Studienreise 2026
Allgemeine Sparkasse O.Ö., IBAN: AT17 2032 0180 0000 4021
Raiffeisenbank Mauthausen, IBAN: AT68 3477 7000 0383 8299
Begrenzte Teilnehmer:innenzahl; Anmeldeschluss 31. Juli 2026
Inhalt der Studienreise
Lidice: Das Dorf, dessen Name im Zweiten Weltkrieg zu einem Symbol der faschistischen Willkür wurde, liegt 20 Kilometer westlich von Prag. Die Tragödie des kleinen Dorfes und seiner 503 Einwohner begann am 10. Juni 1942. An jenem Tag wurden173 Männer im Garten des Horák-Hofes erschossen. Die Frauen und Kinder wurden in die Sporthalle der Grundschule von Kladno gebracht und die Frauen in Folge in das Konzentrationslager Ravensbrück deportiert. Heute befinden sich in Lidice eine Gedenkstätte und ein Museeum.
Theresienstadt: Das Ghetto Theresienstadt wurde im November 1941 errichtet und diente zu Propagandazwecken als „Vorzeigeghetto“. Trotz höchst beengter Verhältnisse, Lebensmittelknappheit und Zwangsarbeit gab es im Ghetto vielfältige pädagogische und kulturelle Aktivitäten. 35.440 Juden kamen im Ghetto ums Leben und etwa 88.000 wurden von dort in die Vernichtungslager deportiert. Heute gibt es mehrere museal erschlossenen Gebäude und Erinnerungsorte auf einem Streifzug durch die Stadt zu besichtigen.
Gedenkstätte Theresienstadt – Ghetto Theresienstadt, ein Nachschlagewerk
Prag: Im Juli 1942 organisierte die tschechoslowakische Exilregierung in Prag ein Attentat auf den Reichsprotektor Reinhard Heydrich. Die beteiligten Fallschirmjäger versteckten sich in der orthodoxen Kirche der Heiligen Kyrill und Method, bis sie verraten wurden. Den Racheaktionen der Nazis fielen u.a. die Einwohnerinnen des Dorfes Lidice zum Opfer. Etwa 250 weitere Männer und Frauen wurden als Verdächtige verhaftet, in das KZ Mauthausen deportiert und am 24. Oktober 1942 in der Gaskammer ermordet. Heute erinnern ein Denkmal und eine Ausstellung an diese Ereignisse.
Wikipedia, Stichworte Operation Anthropoid, Kirche St. Cyrill und Method
Weitere Informationen selbstverständlich auch gerne persönlich oder telefonisch unter +43 664 4131904
Wir freuen uns über dein/Ihr Interesse
