Köhlmeier und Breitebner beeindrucken bei «Mensch bleiben» im Donausaal

Ein eindrucksvoller Abend – so haben viele BesucherInnen die Veranstaltung am 1. Februar in Erinnerung an die Mühlviertler Menschenhatz kommentiert.

Eindrucksvoll und mutig wie Konstanze Breitebner mit den Musikern Nikolai Tunkowitsch und Helmut Stippich diesen Abend gestaltet hat und auch vom Mitmachen ihrer eigenen Großeltern erzählte.

Eindrucksvoll die Rede von Michael Köhlmeier

„…. Ich weiß schon, was jetzt folgt. Er packt die Faschismuskeule aus. So wird es heißen. Es sei eine Ungeheuerlichkeit, Tendenzen in der heutigen Flüchtlings- und Einwandererdebatte mit dem Nationalsozialismus zu vergleichen. So wird es heißen. Die Auschwitzkeule – was für ein böses Wort! Keine Diskussion über dieses Thema, bei der dieser Begriff nicht fällt.

Aber Vergleichen, meine Damen und Herren, ist nicht Gleichsetzen. Niemand, der seine Tassen im Schrank hat, setzt mit den Nazis auch nur irgendetwas gleich.

Wie geht Aus-der-Geschichte-Lernen? Wie soll man aus der Geschichte lernen, wenn man heute nicht mit damals vergleichen soll? ……“